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	<title>Das Handbuch</title>
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	<title>Das Handbuch</title>
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		<title>Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 18:48:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zum Weiterdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk sollte als unabhängige Säule der Demokratie eine erneute Gleichschaltung der Medien wie im Dritten Reich verhindern. Allerdings ist er selbst nicht resilient gegen rechte Tendenzen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk sollte als unabhängige Säule der Demokratie eine erneute Gleichschaltung der Medien wie im Dritten Reich verhindern. Allerdings ist er durch seine hierarchische Struktur, die Besetzung des Rundfunkrates und weiterer Mechanismen selbst nicht resilient gegen rechte Tendenzen und wurde so mit unkritischen und rechts-konservativen Personen besetzt, die der AfD und ihren faschistischen Verschwörungsmythen jede Menge Sendezeit und ein breites Publikum bieten.</p>



<p></p>
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		<title>Wikipedia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 18:46:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zum Weiterdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[In der deutschen Wikipedia sind rund 800.000 Männer gelistet, aber nur 180.000 Frauen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wikipedia als freie Enzyklopädie, schön und gut. Leider wurde diese von Nerds aufgebaut, und diese sind leider immer noch meist männlich mit männlichen Vorbildern. Deshalb sind in der deutschen Wikipedia rund 800.000 Männer gelistet, aber nur 180.000 Frauen. In Prozenten haben wir also anstatt 48 zu 52 das krasse Missverhältnis von 81 zu 19.</p>



<p>Gibt nun zwei Lösungen: Entweder wir stellen unsere Spendenzahlungen an die Wikimedia Foundation ein und schimpfen darüber auf den Sozialen Netzwerken. Oder wir drängen die Foundation dazu, eine hauptamtliche Arbeitsgruppe einzusetzen, die diesen Missstand aufholt. It’s up to you.</p>
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		<title>Verbrennerverbot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 18:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zum Weiterdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Name Verbrennerverbot an sich ist falsch und wird vor allem von der Autolobby benutzt. Unter dem Deckmantel der „Technologieoffenheit” fordern sie, dass das Gesetz ausgesetzt wird. Wieviel Populismus, Falschaussagen und dumme Schlussfolgerungen in diesem Kontext gesetzt werden, ist unglaublich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Name Verbrennerverbot an sich — oder auch Verbrenner-Aus — ist falsch und wird vor allem von der Autolobby und deren Populist·innen benutzt. Diese bauen ein Bedrohungsszenario auf, dass ab 2035 nur noch Fahrzeuge mit Elektromotoren zugelassen sind und somit die deutsche und europäische Automobilwirtschaft zusammenbrechen und von China übernommen werden wird.</p>



<p>Unter dem Deckmantel der „Technologieoffenheit” fordern sie, dass das Gesetz ausgesetzt wird. Wieviel Populismus, Falschaussagen und dumme Schlussfolgerungen in diesem Kontext gesetzt werden, ist unglaublich. Aber der Reihe nach:</p>



<p>Das Gesetz, dass 2023 in Kraft trat, besagt, dass lokal am Fahrzeug keine CO2 -Emissionen mehr entstehen dürfen. Das betrifft ab 2035 alle Neuzulassungen von PKW und leichten Nutzfahrzeugen. Das bedeutet zwar, dass neue Diesel- und Benzin-Fahrzeuge nicht mehr zugelassen werden können. Es schreibt jedoch nicht den batteriebetriebenen E-Motor vor. Wasserstoff oder E-Fuels wären genauso denkbar.</p>



<p>Die Forderung nach der angeblich fehlenden Technologieoffenheit ist also eine Lüge und reiner Populismus. Der Wahrheit hingegen entspricht es, dass der batteriebetriebene E-Motor die derzeit am weitesten entwickelte und günstigste Technologie ist, die wir für den MIV haben.</p>



<p>Ein weiteres Märchen ist, dass ab 2035 keine Diesel- und Benzinfahrzeuge mehr fahren dürfen. Das ist Quatsch. Alle bereits zugelassenen sowie alle gebrauchten Fahrzeuge dürfen weiter gefahren und gehandelt werden. Der Zulieferungsmarkt, Werkstätten und selbst die Ölindustrie können also noch viele weitere Jahre ihre Produkte und Dienstleistungen wie bisher anbieten. Tatsächlich wurde das Jahr 2035 bewusst gewählt, da Fahrzeuge im Schnitt 15 Jahre lang genutzt werden. Um den Verkehrssektor bis 2050 klimaneutral zu bekommen, ergibt sich 2035 also aus statistischen Überlegungen.</p>



<p>Die größte Lachnummer in der Argumentation ist die Androhung des wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Tatsächlich ist dieser Zusammenbruch der<br>deutschen und europäischen Automobilindustrie längst da: Durch Fehlentscheidungen im Management wurde Jahrzehnte lang auf das falsche Pferd gesetzt und die Forschung in der E-Mobilität sträflich vernachlässigt. So lange, bis andere Staaten —allen voran China — technisch an Europa vorbeigezogen sind. Dieser Rückstand lässt sich nicht aufholen, indem weiter auf das tote Pferd Verbrenner gesetzt wird. Ganz im Gegenteil müsste die Forschung und Entwicklung an der E-Mobilität massiv gefördert werden, um den Anschluss wieder herzustellen und die Autoindustrie wettbewerbsfähig zu<br>machen.</p>



<p>Zum Abschluss möchte ich noch eine andere Perspektive auf das Thema werfen. Stellen wir uns vor, dass wir den E-Motor seit Jahrzehnten benutzen. Dann kommt BMW um die Ecke und stellt den Ottomotor vor. Das könnte in etwas so ablaufen:</p>



<p>»Wir haben etwas bahnbrechendes entwickelt! Wir packen einen Tank mit brennbarer Flüssigkeit ins Auto, welche über Leitungen zu kleinen Zylindern transportiert wird um diese durch Explosionen in Rotation zu versetzen. Leider ist das Drehmoment begrenzt, weshalb wir noch ein Getriebe dazwischen schalten müssen. Das muss geölt werden. Außerdem brauchen wir noch einen Luftfilter und einen Wasserfilter.«</p>



<p>»Okay. Ist die Leistung denn höher als beim E-Motor?«</p>



<p>»Nein, nicht wirklich.«</p>



<p>»Ist es leiser?«</p>



<p>»Zum Teufel, nein, es ist höllisch laut.«</p>



<p>»Ist es denn sauberer?«</p>



<p>»Was, quatsch, da kommen stinkende Abgase hinten raus.«</p>



<p>»Ist es denn einfacher zu bauen?«</p>



<p>»Auch das nicht. Wir brauchen anstatt der rund 7 Teile beim E-Motor über 250 bewegliche Einzelteile.«</p>



<p>»Was ist dann der Vorteil dieses Motors?«</p>



<p>»Die Energie lässt sich super schnell auffüllen!«</p>



<p>»Zu Hause?«</p>



<p>»Nein, natürlich nicht, niemand hat einen Benzintank zu Hause. Du musst zu speziellen Tankstellen fahren und kannst es dort nachfüllen. Dafür haben die rund um die Uhr offen und du kannst alle möglichen anderen Sachen gleich mit kaufen.«</p>



<p>»Warum brauchen wir dann diese hochkomplizierte Höllenmaschine?«</p>



<p>»Für die ein Prozent der Menschen, die täglich mehr als 600 Kilometer am Stück zurücklegen müssen ohne einmal Pause machen zu können.«</p>



<p>»Und für den Rest von uns, die selten mehr als 20 Kilometer am Tag zurücklegen, bringt es Gestank und Umweltverschmutzung, massive Flächenreduzierung durch Tankstellen und Ölinfrastruktur und Abhängigkeit von Ölstaaten und der Industrie, die den Kraftstoff zentral zur Verfügung stellen. Sorry, aber ich sehe da keine Zukunft drin.«</p>
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		<title>Vegan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 18:40:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zum Weiterdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[Kühe werden schmerzhaft zwangsgeschwängert, damit sie dauerhaft Milch geben. Die Kinder werden ihnen dann weggenommen, um die männlichen Kälbchen zu ermorden und die weiblichen in den gleichen Misshandlungskreislauf zu schicken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dass Tiere mehr Proteine liefern, ist ein Mythos, der sich schon lange hält. Zwar kann die Proteinmenge pro Kilogramm höher sein, jedoch steht der Ressourcen- und Energieverbrauch während der Mast in keinem Verhältnis. Proteine aus Soja, Lupinen und Linsen, ergänzt um Pilze und Kartoffeln, liefern ausreichend Eiweiß. Im Weltall sind — wie schon auf hoher See — Vitamine eine größere Herausforderung und die lassen sich auch mit Fleisch nicht decken.</p>



<p>Manch einer kommt dann um die Ecke und meint, dass andere Allesfresser im Tierreich ja auch Fleisch essen würden. Das mag sein, nur hilft uns das nicht weiter. Der Gorilla lebt rein vegan und ist uns als Menschenaffe genetisch sehr verwandt. Und wöllte man den Vorgaben im Tierreich folgen, dann dürften wir keine Kuhmlich trinken: Denn kein anderes Tier trinkt fremde Milch. Es geht sogar soweit, dass überhaupt kein ausgewachsenes Tier Milch trinkt.</p>



<p>Ein weiterer Aspekt ist das Thema Tierleid: Kühe werden schmerzhaft zwangsgeschwängert, damit sie dauerhaft Milch geben. Die Kinder werden ihnen dann weggenommen, um die männlichen Kälbchen zu ermorden und die weiblichen in den gleichen Misshandlungskreislauf zu schicken.</p>



<p>Tierleidfreie Nahrungsmittel haben neben den ethischen Gründen weitreichenden Einfluss auf das Klima: Weltweit werden ca. 20 Prozent der Treibhausgase der Landwirtschaft zugeschrieben. Ein Wechsel auf pflanzlisches Eiweiß könnte hier massive Einsparungen bringen. Die Produktion von 100g Eiweiß erzeugen bei Rindfleisch ca. 9,1kg CO2 -Äquivalente, bei Erbsen 0,25kg — also ein Unterschied um den Faktor 36.</p>



<p>Warum gibt es dann soviel Fleisch?</p>



<p>Nun, da steht eine mächtige Lobby dahinter, die jede Menge Profite macht mit der Ausbeutung der Tiere, die nicht selten mit der Ausbeutung der Arbeitenden einhergeht. Allerdings hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass die Konsumierenden hier starken Einfluss nehmen können – je mehr Menschen vegan leben, desto mehr vegane Angebote macht die Industrie und reduziert die Fleischproduktion.</p>



<p>Und warum gibt’s noch so wenige vegane Menschen?</p>



<p>In Deutschland beträgt der Anteil 2 Prozent (weltweit 6 Prozent), Tendenz stark steigend. Hauptgrund für den noch geringen Anteil ist wohl vor allem die Fleischpropaganda und die Kognitive Dissonanz. Damit wird in der Psychologie folgendes Phänomen beschrieben:</p>



<p>Menschen wissen zwar intuitiv, dass ihre Handlungsweise schädlich oder falsch ist. Sie finden dennoch hanebüchene Argumente, um ihr Handeln zu rechtfertigen. Während dies beim Tabakrauchen oder Alkoholtrinken vor allem den eigenen Körper schädigt, sterben beim Konsum von tierischen Produkten fühlende Lebewesen oder werden unter unwürdigen Bedingungen gehalten.</p>



<p>Um diese Dissonanz mehr zu spüren, gibt es einen kleinen Trick: Ersetzt euer Lieblingsfleisch oder den Lieblingskäse mal mit ›Hund‹ oder ›Katze‹. Ich bin mir sicher, dass würziger Katzenkäse, fettarme Hundemilch und feine Welpenleberwurst auf einmal gar nicht mehr lecker ist.</p>
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		<title>Stützmasse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 18:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zum Weiterdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stützmasse beim Ionenantrieb ist nicht mit Treibstoff vergleichbar, da diese nicht verbrannt wird. Stark vereinfacht gesagt, wird sie ionisiert, in einem elektromagnetischem Feld beschleunigt und erzeugt beim Austritt aus der Düse einen Rückstoß, der das Raumschiff antreibt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Stützmasse beim Ionenantrieb ist nicht mit Treibstoff vergleichbar, da diese nicht verbrannt wird. Stark vereinfacht gesagt, wird sie ionisiert, in einem elektromagnetischem Feld beschleunigt und erzeugt beim Austritt aus der Düse einen Rückstoß, der das Raumschiff antreibt. Dennoch ist sie dann verloren und muss aufgetankt werden, wenn auch die Mengen sehr viel geringer sind.</p>



<p>Ionenantriebe wurden und werden bereits bei hunderten Satelliten und Sonden eingesetzt. Heutzutage wird Xenon oder Indium als Stützmasse benutzt. Ein Raumschiff wurde damit jedoch noch nicht angetrieben. Aufgrund der Art des Antriebs — geringe Leistung auf langer Wirkungsdauer — eignet er sich für längere Weltraumreisen, da kontinuierlich Geschwindgkeit aufgebaut werden kann.</p>



<p>Es gibt bereits Prototypen für eine spezielle Art von Ionenantrieb, dem magnetoplasmadynamischen Antrieb (MPD-Antrieb). Das Projekt VASIMIR forscht dabei an so hohen Leistungen, dass eine Reise zum Mars in etwas mehr als einem Monat möglich wäre. Allerdings reicht die heutige Solarleistung nicht aus, um dessen Energieverbrauch zu decken. Entweder gibt es hier noch Durchbrüche oder die Elektrizität wird mittels Kernreaktor oder Kernfusion erzeugt.</p>
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		<title>Ein Europäischer Rat der Regionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 18:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zum Weiterdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie schön wäre es, wenn wir den Europäischen Rat durch einen echten Rat der Regionen ablösen könnten. Einerseits würde es Minderheiten eine gewichtigere Stimme geben, andererseits könnten die Bedürfnisse der einzelnen Regionen besser abgebildet werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tatsächlich gibt es den Ausschuss der Regionen — auf englisch European Committee of the Regions, kurz CoR — bereits seit 1994. Er wurde unter anderem auf Lobbyarbeit der Bundesländer errichtet und soll ein Mitspracherecht subnationaler Gebiete auf EU-Ebene ermöglichen. Dieser Ausschuss wird jedoch nicht durch regionale Räte mittels Entsendung besetzt, sondern eher top-down durch die Nationen selbst. Außerdem bildet er weniger die Regionen, als mehr die politischen Gebietskörperschaften der einzelnen Nationen ab, wie zum Beispiel die Bundesländer in Deutschland. Davon abgesehen hat das CoR nur beratende Funktion, kann maximal Klage einreichen.</p>



<p>Wie schön wäre es, wenn wir den Europäischen Rat — also das Entscheidunsgsgremium aus den nationalen Staats- und Regierungschefs — durch einen echten Rat der Regionen ablösen könnten. Einerseits würde es Minderheiten eine gewichtigere Stimme geben, andererseits könnten die Bedürfnisse der einzelnen Regionen besser abgebildet werden.</p>
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		<item>
		<title>Peter-Prinzip</title>
		<link>https://das-handbuch.de/peter-prinzip/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 18:35:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zum Weiterdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer Hierarchie neigen Männer dazu, bis zur eigenen Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. Frauen hingegen werden in der Regel nur auf das Niveau ihrer nachgewiesenen Kompetenz befördert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Peter-Prinzip wurde Ende der 60er von Laurence J. Peter postuliert. Es besagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„In einer Hierarchie neigt jede·r Beschäftigte dazu, bis zur eigenen Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“</p>
</blockquote>



<p>Dahinter steckt die Überlegung, dass eine Person auf der optimalen Stufe ihrer Kompetenz so gute Arbeit leistet, dass sie befördert wird. Auf der neuen<br>Position ist sie nun jedoch überfordert und inkompetenter.</p>



<p>Cordelia Grimwood und Ruth Popplestone stellten 1993 fest, dass dies vor allem für männlich gelesene Personen gelte und postulierten das Paula-Prinzip:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Frauen werden in der Regel nur auf das Niveau ihrer nachgewiesenen Kompetenz befördert.“</p>
</blockquote>



<p>Wo also bei Männern davon ausgegangen wird, dass sie die erhöhte Kompetenz schon nachweisen werden, müssen Frauen erst beweisen, dass sie die erhöhte Kompetenz überhaupt besitzen, bevor sie befördert werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klimawandel</title>
		<link>https://das-handbuch.de/klimawandel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 18:33:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zum Weiterdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[So wussten auch die Ölfirmen wie Exxon, Shell, BP und Total seit den 1970er Jahren, dass deren Produkte den Klimawandel massiv befördern. Sie haben diese Erkenntnis dann nicht nur verschwiegen, sondern aktiv geleugnet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der menschengemachte Klimawandel ist wissenschaftlich belegt. 2025 wurde gezeigt, dass alle freiwillige Verpflichtungen der Klimakonferenzen nahezu nichts gebracht haben, da die vorhergesagte Erwärmung um bis zu 3°C nicht erst 2100 erreicht wird, sondern bereits 2050 — falls wir nicht sehr schnell die Treibhausgas-Emmissionen massiv reduzieren (siehe auch <a href="https://das-handbuch.de/verbrennerverbot/" data-type="post" data-id="94">Verbrennerverbot</a> und <a href="https://das-handbuch.de/vegan/" data-type="post" data-id="92">Vegan</a>).</p>



<p>Das Erschreckende ist, dass der Treibhauseffekt schon 1824 durch Joseph Fourier beschrieben wurde und Svante Arrhenius 1896 den industriellen Einfluss postulierte. Und so wussten auch die Ölfirmen wie Exxon, Shell, BP und Total seit den 1970er Jahren, dass deren Produkte den Klimawandel massiv befördern. Sie haben diese Erkenntnis dann nicht nur verschwiegen, sondern aktiv geleugnet.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Endometriose</title>
		<link>https://das-handbuch.de/endometriose/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 18:31:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zum Weiterdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[Endometriose ist eine Erkrankung, bei der Gewebe des Endometriums außerhalb des Uterus im Körper wächst. Dies kann zu heftigen Schmerzen führen, die die Betroffenen stark in ihrem Alltag einschränken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Endometriose — umgangssprachlich ›Endo‹ — ist eine Erkrankung, bei der Gewebe des Endometriums außerhalb des Uterus im Körper wächst. Dies kann zu heftigen Schmerzen führen, die die Betroffenen stark in ihrem Alltag einschränken. Es wird geschätzt, dass 10 bis 20 Prozent der Menschen mit Uterus davon betroffen sind. Trotz dieses hohen Anteils kommt die Diagnose meist erst nach mehreren Jahren und braucht mehrere Arztwechsel.</p>



<p>Geeignete Therapien gibt es kaum. So werden die Schmerzen behandelt, es gibt Hormontherapien zur Linderung der Symptome und operative Eingriffe, um das Gewebe zu entfernen. Obwohl die Krankheit im Jahr 1690 zum ersten Mal beschrieben wurde und seit 1860 in der modernen Medizin bekannt ist, fehlt es an der Erforschung und der Entwicklung von Therapien. Erst 2024 startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Forschungsprojekt zur Entstehung von Endometriose. Der Grund für die Vernachlässigung dieser Krankheit liegt im Patriarchat: Da Männer davon nicht betroffen sind, wurde sie nicht erforscht.</p>
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		<title>Ehe</title>
		<link>https://das-handbuch.de/ehe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 18:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zum Weiterdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[Da die Kirche die Liebe nicht kontrollieren konnte, hat sie die Ehe erfunden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>»Da die Kirche die Liebe nicht kontrollieren konnte, hat sie die Ehe erfunden« ist ein Graffiti, das alles sagt. Davon abgesehen, dass ein ›Bis der Tod euch scheidet‹ weder den biologischen noch sozialen Gegebenheiten der Menschheit entspricht, ist es unheimlich autoritär, Menschen in eine Paarbeziehung auf Lebenszeit zu zwingen — relatitätsfremd ist dafür noch eine Beschönigung.</p>



<p>Und so wurde über die Jahrhunderte die Ehe genutzt, um Unterdrückung zu rechtfertigen, vor allem als Gewinn fürs Patriachat und zu Lasten der Frauen. Die Nazis führten das Ehegattensplitting ein, um die Frau in der Care-Arbeit und am heimischen Herd zu halten und dieses System gibt es 90 Jahre später immer noch.</p>



<p>Auch Väter können dumm dastehen: Sind Mutter und Vater nicht verheiratet, muss der Vater eine Anerkennung der Vaterschaft beantragen. Der Ehemann jedoch ist automatisch der Vater des geborenen Kindes — auch wenn es gar nicht seins ist.</p>



<p>Es wird Zeit, dieses überholte System abzuschaffen und durch ein sinnvolles soziales Netz zu ersetzen, dem nicht nur zwei Personen angehören und aus dem sich nicht unzählige Nachteile ergeben.</p>
]]></content:encoded>
					
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